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Foto: Marcus Richter

Schicke Turbane und Tücher Ina Siegel präsentiert Alternativen zur Perücke nach Chemotherapie

Zu den Ausstellern auf der Gesundheitsmesse gehörte Ina Siegel, die in der Zwickauer Spiegelstraße seit zehn Jahren ein Atelier betreibt. Viola Martin unterhielt sich mit der Friseurmeisterin und Maskenbildnerin, wie sie Krebspatienten hilft.

Freie Presse: Viele Menschen sind geschockt bei der Diagnose Krebs. Wenn sie bei der Chemotherapie ihre Haare verlieren, sind sie oft am Boden zerstört.

Ina Siegel: Das stimmt. Deshalb kommen die Patienten auch schon vor der Chemotherapie zu mir. Gemeinsam suchen wir eine Perücke heraus, die zu ihnen passt und die dann noch von mir individuell angepasst wird. Gutes Aussehen ist ein wichtiges Stück Lebensqualität.

Freie Presse: Aber nicht jeder will eine Perücke tragen. Welche Alternativen bieten Sie an?

Ina Siegel: Schick und zunehmend gefragt sind Mützen aus weichem Material, die mit bunten Schals aufgepeppt werden. Auch zur Garderobe passende Tücher, zu Turbanen gebunden, sehen toll aus. Sie verdecken die Auswirkungen der Chemo.

Freie Presse: Warum arbeiten Sie nicht lieber am Theater?

Ina Siegel: Dort stehen die Schauspieler mit den von mir gefertigten Perücken ein paar Minuten auf der Bühne. Aber hier kann ich Menschen helfen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn mich Kunden dankbar an sich drücken, wenn sie ein Atelier verlassen.

Beitrag vom 21.09.2009 aus der "Freien Presse".

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